So funktioniert MoveFirst
MoveFirst macht aus den Apps, die du gedankenlos öffnest, Apps, die du bewusst öffnest. Hier ist der ganze Ablauf, ohne dass etwas verborgen bliebe.
Auswählen, was auf dich wartet
Beim ersten Start wählst du die Apps aus, die zurückgehalten werden sollen — die, die du aus Reflex öffnest statt mit Absicht. Die Auswahl übernimmt Apples eigener Dialog, und er übergibt MoveFirst ein versiegeltes Token statt einer Liste mit Namen. Die App kann diese Apps also hinter einer Sperre halten, ohne je zu erfahren, um welche es sich handelt. Du kannst die Auswahl jederzeit ändern, und nichts anderes auf deinem iPhone wird angerührt.
Minuten mit der Kamera verdienen
Zehn Bewegungen zählt die Frontkamera: Liegestütze, Kniebeugen, Sit-ups, Hampelmänner, den Plank, Sprungkniebeugen, Ausfallschritte, Kniehebelauf, Bergsteiger und den Einbeinstand. Gezählt wird live auf dem Gerät mit Apples Vision-Framework — jedes Einzelbild wird gelesen, sobald es eintrifft, und gleich darauf verworfen. Es wird kein Video aufgezeichnet, gespeichert oder gesendet. Stell das iPhone so hin, dass es dich sieht, und die Zählung läuft auf dem Bildschirm mit.
Minuten ohne Kamera verdienen
Die Kamera ist nie der einzige Weg hinein. Ein Spaziergang wird vom Schrittzähler des iPhones gemessen, während es in deiner Tasche steckt. Deine Tagesschritte lassen sich aus Apple Health gutschreiben, ganz ohne eine Einheit zu starten. Und eine Fokuseinheit verdient Zeit einfach dadurch, dass die gewählten Apps eine Weile zubleiben — kein Sensor, keine Wiederholungen, keine Linse. Diese Wege bringen dieselben Kurse wie alles andere, denn ein Ausweg, der weniger einbringt, ist keiner.
Das Guthaben
Verdiente Minuten musst du nicht sofort ausgeben. Sie landen in deinem Guthaben und warten dort auf dich. Mach morgens einen Satz und gib die Zeit abends auf dem Sofa aus, wenn du magst. Öffnest du eine gesperrte App, werden die Minuten vom Guthaben abgezogen; ist es leer, kommt die Sperre von allein zurück.
Deine Kurse, deine Entscheidung
Jeden Umrechnungskurs legst du selbst fest. Zehn Kniebeugen für fünf Minuten sind nur ein Vorschlag für den Anfang — mach es sanfter, wenn du gerade einsteigst, oder steiler, wenn die Hürde spürbar sein soll. Weil du die Zahl bestimmst, bleibt es eine Abmachung, der du wirklich zugestimmt hast.
Wenn du früher aufhörst
Ein halber Satz bringt trotzdem die Zeit, für die du dich bewegt hast. Fürs Aufhören verfällt nichts, und wer das iPhone weglegt, ohne etwas auszugeben, hat gewonnen und nicht eine Einheit verpasst. Es gibt keine Serien, die reißen können, und keine Zählung der Fehlschläge.
MoveFirst durchläuft gerade die letzte Testrunde. Im App Store ist die App noch nicht.